close

  • Polen dienen, Europa gestalten, die Welt verstehen

     

  • NACHRICHTEN

  • 8 April 2014

    „25 Jahre freie Wahlen in Polen und friedliche Revolution in der DDR: Was können wir für Gegenwart und Zukunft lernen?“

    Am 7. April 2014 nahm Botschafter Jerzy Margański am Eröffnungsplenum der deutsch-polnischen Konferenz mit Zeitzeugen „25 Jahre freie Wahlen in Polen und friedliche Revolution in der DDR: Was können wir für Gegenwart und Zukunft lernen?“ teil, die von der Leipziger Filiale des Polnischen Instituts Berlin in Zusammenarbeit mit Leipziger Partnern (ZGF, GWZO, KOMOEL und Runde Ecke) und dem Europäischen Solidarność-Zentrum Danzig (ECS) veranstaltet wurde. Für diese Konferenz hatte der Botschafter zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, und dem Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Burkhard Jung die Schirmherrschaft übernommen.

    An der Konferenz wirkten unter anderem die Solidarność-Legenden Zbigniew Bujak, Maciej Grzywaczewski, Bozena Rybička-Grzywaczewska und Kazimierz Wóycicki sowie aus Deutschland die ehemaligen DDR-Oppositionellen Markus Meckel, Gerd Poppe, Ulrike Poppe, Wolfgang Templin, Stephan Bickhardt und weitere mit.

     

    An den zahlreichen Podiumsdiskussionen nahmen namhafte deutsche und polnische Historikern teil, darunter Burkhard Olschowsky, Heinrich Olschowsky, Tytus Jaskułowski, Krzysztof Ruchniewicz, Erhart Neubert; Stefan Troebst, Rainer Eckert und Stefan Garsztecki.

    Die Konferenz war eine Gelegenheit, eine Bilanz der Beziehungen und Korrelationen zwischen der Solidarność und der Opposition in der ehemaligen DDR zu ziehen.  

     

    Darüber hinaus standen auf dem Programm ein deutsch-polnisches Friedensgebet unter Mitwirkung von Teilnehmern der Konferenz in der Leipziger Nikolaikirche (die 1989 zum Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in Leipzig und der gesamten DDR wurde) sowie die Verleihung der Dankbarkeits-Medaillen des Europäischen Solidarność-Zentrums Danzig an ehemalige DDR-Oppositionelle, die sich um die Herstellung von Kontakten zur Solidarność verdient gemacht haben (an Erich Loest – posthum, Friedrich Magirius, Christian Wonneberger, Stephan Bickhardt, Eckart Hübener, den Urheber des Motivs „Lernt Polnisch“ Thomas Kretschmer, den Kabarettisten Steffen Mohr, den Polonisten Hans-Christian Trepte, Prof. Dr. Rainer Eckert und Markus Meckel).

     

    Am Augustusplatz in der Leipziger Innenstadt, dem historischen Ort der Kundgebung 1989, wurde eine vom ECS gestiftete Gedenktafel enthüllt, die dem Beitrag der „Solidarność“ an der friedlichen Revolution gewidmet ist.

    Print Print Share: